postheadericon Satzung

 

1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen „Musikerinitiative United Noise“. Er hat seinen Sitz in Bückeburg und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Zusatz „e.V.“.

 

 

2. Vereinszweck

 

Der Verein bezweckt die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere die Musik und die Förderung der aktiven Jugendhilfe.

 

Der Verein ist als Sammelbecken für praktizierende und interessierte aktive und passive Liebhaber der popular Musik ( alle Richtungen ) gedacht, und dient der Verwirklichung der damit verbundenen o.a. Interessen.

 

Der Verein widmet sich ausdrücklich der Jugendförderung im Sinne der Heranführung und Unterstützung des nachfolgend genannten Satzungszwecks.

 

Popularmusik ist ein derzeit häufig gebrauchter Begriff in der musikpädagogischen und in der kulturpolitischen Diskussion.

 

Diese Satzung übernimmt die Begriffsdefinition des Deutschen Musikrates von Popularmusik. Danach umfasst diese die Musikbereiche Rock/Pop, Fusion, Rock-Jazz, bis zu Heavy Metal, Jazz, Chanson/Liedermacher und Folk.

 

Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:

 

-Verbesserung von Auftrittsmöglichkeiten

 

-Workshops und Seminare

 

-Bandaustausch in Niedersachsen und anderen Bundesländern

 

-Beratung und Information

 

-Organisation von Musikfestivals

 

-Betreuung von Jugendlichen in jeglicher Art

 

-Mitwirkung + Veranstaltung bei / von Freizeitspielen

 

-Durchführung + Organisation von Musikveranstaltungen

 

-künstlerische Betätigungen jeglicher Art

 

 

3. Gemeinnützigkeit

 

1. Ausschließlichkeit und Unmittelbarkeit

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung“.

 

2. Verwendung der Mittel

 

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

3. Selbstlosigkeit

 

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

 

4. Mitgliedschaft

 

1. Ordentliche Mitgliedschaft

 

Mitglied des Vereins können nur natürliche Personen werden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung mindestens eines Erziehungsberechtigten. Als Jugendliche werden alle Personen mit Vollendung des 14. Lebensjahres bezeichnet.

 

2. Fördermitgliedschaft

 

Jede juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts kann dem Verein als Förderungsmitglied beitreten. Fördermitglieder besitzen kein Stimmrecht.

 

3. Assoziierte Mitgliedschaft

 

Als assoziierte Mitglieder können nur natürliche Personen befristet für maximal 3 Monate von Mitgliedern des Vorstands formlos aufgenommen werden. Assoziierte Mitglieder haben kein Stimmrecht.

 

4. Beginn der Mitgliedschaft

 

Die Aufnahme in den Verein als ordentliches oder Förderungsmitglied erfordert einen schriftlichen Aufnahmeantrag. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, das Ergebnis des Beschlusses ist dem Antragssteller schriftlich oder wahlweise per elektronischer Post mitzuteilen. Der Beschluss ist von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.

 

 

5. Ende der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet:

 

1. Durch eine schriftliche Austrittserklärung zum Monatsende, gerichtet an ein Vorstandsmitglied unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Wochen.

 

2. Durch Ausschluss. Dem Mitglied ist vor dem Ausschluss auf Wunsch Gehör zu gewähren. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wobei eine Mehrheit von 2/3 aller Stimmen erforderlich ist. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

 

3. Bei Beitragsrückstand von mehr als 3 Monatsbeiträgen durch Vorstandsbeschluss mit 2/3 Mehrheit. Rechtliche Schritte zur Erlangung der ausstehenden Beiträge bleiben ausdrücklich vorbehalten.

 

4. Bei natürlichen Personen durch deren Tod, bei anderen Mitgliedern mit der Auflösung (Erlöschen).

 

5. Assoziierte Mitglieder können formlos von dem Mitglied des Vorstands das die Aufnahme veranlasst hat, wieder ausgeschlossen werden.

 

6. Die assoziierte Mitgliedschaft endet mit der Entscheidung über die ordentliche Mitgliedschaft.

 

5. Mitgliedsbeiträge

 

Der Mitgliedsbeitrag beträgt monatlich 5,- Euro. Der Betrag kann ganz- , halb,vierteljährig oder monatlich auf das dafür eingerichtete Konto überwiesen werden oder auch bar an den Kassenwart gezahlt werden. Eine Beitragszahlung per Einzugsermächtigung muss dem Verein schriftlich vorliegen.

 

 

6. Organe des Vereins

 

1. der Vorstand

 

2. die Mitgliedervollversammlung

 

3. der Beirat

 

7. Mitgliederversammlung

 

1. Häufigkeit

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Sie wird vom Vorstand des Vereins einberufen.

 

2. Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vereins auf Beschluss des Vorstandes mit einfacher Mehrheit im Bedarfsfall oder auf begründeten, schriftlichen Antrag von mindestens 20 Prozent der Mitglieder einberufen.

 

3. Einladung

 

Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern schriftlich oder wahlweise auch per elektronischer Post unter Angabe von Ort, Zeit und einer vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen, zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen vorher zu übersenden. Alle diese Mitteilungen können auch per elektronischer Post erfolgen.

 

4. Vertretung

 

Mitglieder können sich durch einen Bevollmächtigten oder durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Die Vertretungsbefugnis ist dem Versammlungsleiter schriftlich nachzuweisen. Kein Mitglied kann mehr als ein weiteres Stimmrecht ausüben. Bevollmächtigte, die nicht Mitglied des Vereins sind, dürfen nur ein Stimmrecht ausüben.

 

5. Tagesordnung

 

Anträge zur Tagesordnung müssen für die ordentliche Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen, für die außerordentliche Mitgliederversammlung eine Woche vor dem Versammlungstermin dem Vorsitzenden des Vorstands schriftlich vorliegen. Sie werden von diesem den Mitgliedern unverzüglich bekannt gegeben. Sowohl die Antragsstellung zur Tagesordnung als auch die Bekanntgabe und des Haushaltsplans müssen in der Tagesordnung als solche erkennbar sein und sind mit Unterstützung des Vorstands mindestens zwei Wochen vor der Versammlung in vollem Wortlaut bekannt zugeben. Dies kann auch elektronisch erfolgen.

 

8. Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

1. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands.

 

2. Wahl und Abberufung

 

3. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltplanes, Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes.

 

4. Erstellung und Änderung der Beitragsordnung.

 

5. Änderung der Satzung, zu einem solchen Beschluss ist eine Zweidrittelmehrheit innerhalb der Versammlung erforderlich.

6. Wahl zweier Kassenprüfer.

 

 

9. Ablauf der Mitgliederversammlung

 

1. Leitung

 

Die Mitgliederversammlung leitet der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung dessen Stellvertreter. Ist dieser auch verhindert, so wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter aus ihrer Mitte. Eine Verhinderung liegt auch vor wenn eine Angelegenheit des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters zu erörtern ist, solange diese Erörterung stattfindet.

 

2. Beschlussfähigkeit

 

Die Beschlussfähigkeit ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden und Stimmberechtigtenmitgliedern. Für Beschlüsse ist eine Zweidrittelmehrheit innerhalb der Versammlung erforderlich.

 

3. Protokoll

 

Über die Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Ist der Schriftführer verhindert, so bestimmt der Versammlungsleiter einen Ersatz. Die Niederschrift soll den Verlauf der Versammlung und die gefassten Beschlüsse festhalten. Auf Verlangen eines Mitgliedes muss dessen Stimmabgabe in der Niederschrift festgehalten werden, nicht jedoch die Begründung.

 

 

10. Der Vorstand

 

1. Zusammensetzung des Vorstands

 

Der Vorstand besteht aus dem 1.Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden,dem Kassenwart und dem Schriftführer.

 

2. Wahl des Vorstands

 

Der Vorstand wird für die Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Er bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so entscheidet der verbliebene Rumpfvorstand, ob er noch geschäftsfähig ist. Die Form der Briefwahl ist zulässig. Die entsprechenden Briefwahlunterlagen müssen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung in Papierform oder Wahlweise in elektronischer Form mindestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung versendet werden. Die Briefwahlunterlagen müssen zu Beginn der Mitgliederversammlung vorliegen um Gültigkeit zu besitzen.

3. Vertretung durch den Vorstand

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1.Vorsitzenden oder den 2. Vorsitzenden vertreten.

 

4. Geschäftsordnung des Vorstands

 

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, welche die Geschäftsverteilung innerhalb des Vorstands und die gegenseitige Vertretung der Vorstandsmitglieder, sowie die Art des Zustandekommens seiner Beschlüsse regelt und die Zustimmung der Mitgliederversammlung bedarf.

 

5. Niederschrift der Vorstandssitzungen

 

Von jeder Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu führen, die von dem Sitzungs leitendem Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschriften sind aufzubewahren.

 

 

11. Aufgaben des Vorstands

 

1. Verantwortung

 

Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Verwaltung aller Ämter und die satzungsgemäße Erfüllung der Aufgaben des Vereins.

 

2. Mitgliederversammlung

 

Der Vorstand bereitet die Mitgliederversammlung vor und stellt die Tagesordnung auf. Er beruft die Mitgliederversammlung ein und führt deren Beschlüsse aus.

 

3. Elektronisches Diskussionsforum

 

Der Vorstand richtet ein elektronische Diskussionsforum zum Thema „Belange des Vereins“ ein, an dem alle Mitglieder des Vereins teilnehmen können. Der Vorstand ist gehalten, das sich in diesem Diskussionsforum wiederspiegelnde Meinungsbild bei seinen Beschlüssen zu berücksichtigen.

 

4. Haushaltsplan und Jahresbericht

 

Der Vorstand stellt einen Haushaltsplan für das folgende Geschäftsjahr auf und lässt diesen von der Mitgliederversammlung genehmigen. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird ein Jahresbericht erstellt. Änderungen des genehmigten Haushaltsplans bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

 

5. Vereinsgründung

 

Der Vorstand ist ermächtigt, die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister und die Annerkennung auf Gemeinnützigkeit zu bewirken und das sonst Nötige zur Aufnahme der Vereinstätigkeit zu veranlassen. Werden im Rahmen der Gründung Satzungsänderungen von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt, so kann der Vorstand diese von sich aus Vornehmen, muss die Mitglieder aber alsbald davon schriftlich in Kenntnis setzen. Die Bekanntgabe an die Mitglieder kann auch elektronisch erfolgen oder auf der Vereinshomepage bekannt gegeben werden.

 

6. Geschäftliche Aktivitäten

 

Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit Vorstandsmitglieder von den Beschränkungen des § 181 BGB in Einzelfällen befreien.

 

 

12. Der Beirat

 

Der Beirat wird von der Mitgliederversammlung gemäß der Beiratsordnung berufen. Die Beiratsordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.

 

Der Beirat hat eine beratende Funktion.

 

 

13. Kassenprüfer

 

1. Wahl

 

Von der Mitgliederversammlung werden zwei Kassenprüfer für ein Geschäftsjahr gewählt. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des amtierenden Vorstandes sein, sie müssen nicht Mitglied des Vereins sein. Die Form der Briefwahl ist zulässig. Die entsprechenden Briefwahlunterlagen müssen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung in Papierform oder Wahlweise in elektronischer Form mindestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung versendet werden. Die Briefwahlunterlagen müssen zu Beginn der Mitgliederversammlung vorliegen um Gültigkeit zu besitzen.

 

2. Aufgabe

 

Die Kassenprüfer kontrollieren die ordentliche Buchführung des Vereins. Sie haben freie Einsicht in die Bücher des Vereins. Sie berichten der Mitgliederversammlung aus Anlass des Jahresberichtes oder bei gegebener Veranlassung.

 

 

14. Haftung

 

1. Vereinsvermögen

 

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich der Verein mit seinem Vereinsvermögen.

 

2. Ausschluss persönlicher Haftung

 

Eine persönliche Haftung der Mitglieder für Verbindlichkeiten des Vereins besteht nicht.

 

 

15. Auflösung

 

1. Beschlussfassung

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erscheinenden Mitglieder beschlossen werden, Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Dabei ist auch zu beschließen, wer zum Liquidator bestellt wird. Der Antrag auf Auflösung muss explizit in der Tagesordnung aufgeführt werden.

 

2. Übertragung des Vermögens

 

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an „Amnesty International“ mit Sitz in Bonn, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke und nur in Verbindung mit dem Namen „United Noise“ vergeben darf. Insbesondere ist das Vermögen zur Förderung von Jugend und Kultur zu verwenden.

 

3. Zustimmung der Finanzbehörde

 

Beschlüsse, durch die die vorstehenden Bestimmungen oder eine andere für die Gemeinnützigkeit wesentliche Satzungsbestimmung geändert, ergänzt oder aufgehoben wird, oder durch die der Verein aufgelöst , in eine andere Körperschaft überführt oder durch die sein Vermögen als Ganzes übertragen wird, sind der zuständigen Finanzbehörde unverzüglich mitzuteilen und dürfen nur mit deren Zustimmung durchgeführt werden.

 

 

Bückeburg, den 12.01.2004

 

 

Unterschriften:

 

1. Vorsitzender

Oliver Werner, geb. 23.10.1982

 

2. Vorsitzender

Björn Harms, geb. 26.07.1981

 

 

Kassenwart

Marcel Beskau, geb. 13.11.1989

 

 

Schriftführer

Andree Wolf, geb. 09.07.1976

 

 

 

 

Beirat 1

Henning Albers, geb. 17.05.1986

 

 

Beirat 2

Alexander Maier, geb. 04.12.1984

 

 

Beirat 3

Simon Preuß, geb. 17.09.1984

 

 

Beirat 4

Maximilian Fischer, geb. 01.10.1986

 

 

Beirat 5

Florian Lossie, geb. 26.031986

 

 

Kassenprüfer 1

Maximilian Fischer, geb. 01.10.1986

 

 

Kassenprüfer 2

Tanja Zielewski, geb. 23.09.68

 

 

Kassenprüfer 3

Henning Albers, geb. 17.05.1986